Was wir wollen

"Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen" – mit dieser zentralen Forderung wendet sich eine Initiative von Attac, Medico International, dem Institut Solidarische Moderne und Publik-Forum zum internationalen Tag der Migration (18.12.) an die Öffentlichkeit.

Wir erleben die letzten Wochen als eine politisch hochspannende Zeit: Einerseits engagieren sich über vier Millionen Menschen praktisch in der Flüchtlingsunterstützung und formieren damit eine der größten sozialen Bewegungen seit Jahrzehnten, andererseits werden rechte Bewegungsphänomene wie Pegida und AfD zunehmend salonfähig und verschärfen ihre Tonlage. Wir haben die große Sorge, dass die derzeit noch vorherrschende Willkommenskultur an Boden verliert – um sie zu festigen, müssen die darin engagierten Menschen bestärkt und gestützt werden."

Wir wollen mit dieser Plattform, die von zahlreichen Organisationen und Einzelpersonen unterstützt wird, gemeinsam in den Diskurs um die Behandlung der Flüchtlinge und der Fluchtursachen intervenieren. Unser Anliegen ist es, dass alle zusammenkommen, die in diesem Feld engagiert sind. Aber gleichzeitig halten wir auch die Benennung klarer Positionen für unerlässlich.

Derzeit arbeiten viele Initiativen, Organisationen, Verbände und Einzelpersonen daran, den politischen Raum für ein menschenrechtlich orientiertes und demokratisches Anliegen wider politischen Populismus und Sicherheitsdenken auszuweiten. Mit ihnen suchen wir den Austausch und die Kooperation, um uns gemeinsam für eine starke Willkommenskultur und globale Gerechtigkeit einzusetzen.